Das Original nach Walter Packi

Die Biokinematik-Therapie

Die Biokinematik-Therapie – Funktionelle Behandlung von Schmerzen

Biokinematik ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Analyse und Therapie von Schmerzen des Bewegungsapparates. Er verbindet Erkenntnisse aus Medizin, Anatomie, Mathematik und Bewegungslehre, um zu erklären, wie Schmerzen entstehen, welche Rolle Muskulatur, Bewegung und Körpermechanik spielen und wie chronische Beschwerden funktionell behandelt werden können.

„Schmerzfrei ohne OP, die Kraft der Natürlichkeit, Bewegung gegen den Schmerz – so lautet unser Motto."

🖼 Motivvorschlag

Motiv: Abstrakte, ruhige Darstellung eines Menschen in aufrechter, stabiler Haltung, feine Linien zeigen Bewegungsrichtungen

Alt-Text: Biokinematik-Therapie – Wiederherstellung natürlicher Bewegung

Ziel der biokinematischen Therapie

Die Biokinematik-Therapie verfolgt das Ziel, Schmerzen an ihrer funktionellen Ursache zu behandeln. Im Mittelpunkt steht nicht das einzelne Symptom oder ein isolierter Befund, sondern die Wiederherstellung natürlicher Bewegungsabläufe durch eine gezielte Normalisierung der Muskel- und Gelenkfunktion.

Schmerzen entstehen häufig dann, wenn Muskeln ihre ursprüngliche Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Die Therapie setzt genau hier an: bei der muskulären Steuerung von Bewegung.

Grundprinzip der Biokinematik-Therapie

Die Biokinematik geht davon aus, dass Muskeln die einzigen aktiven Strukturen im Bewegungssystem sind. Sie erzeugen Bewegung, führen Gelenke und beeinflussen Belastung sowie Entlastung von Gewebe.

Sind Muskeln:

  • verkürzt

  • abgeschwächt

  • fehlkoordiniert

    oder dauerhaft angespannt, verändern sich Bewegungsbahnen. Diese funktionellen Abweichungen führen langfristig zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Überlastungen.

Die Therapie verfolgt daher einen klaren Ansatz:

Nicht der Schmerz wird behandelt, sondern die gestörte Funktion, die ihn verursacht.

Wie läuft eine biokinematische Therapie ab?

Die Therapie folgt einem strukturierten, individuell angepassten Ablauf.

🖼 Motivvorschlag

Motiv: Abstrakte Muskelketten, verbunden durch feine Linien

Alt-Text: Biokinematik – muskuläre Steuerung von Bewegung

1. Funktionelle Analyse

Zu Beginn steht eine ausführliche funktionelle Untersuchung. Dabei wird analysiert:

  • wie sich der Körper bewegt

  • welche Muskelgruppen ihre Funktion verloren haben

  • wo Kompensations- und Ausweichbewegungen auftreten

Nicht der bildgebende Befund steht im Vordergrund, sondern die tatsächliche Bewegung des Körpers.

2. Gezielte manuelle Stimulation

Im nächsten Schritt werden die identifizierten Muskeln gezielt stimuliert.

Diese manuelle Reizsetzung aktiviert Mechanorezeptoren im Muskel und Nervensystem und unterstützt die Rückkehr zur natürlichen Muskelspannung und -länge.

Die Stimulation erfolgt:

  • präzise

  • individuell

  • funktionsbezogen

🖼 Motivvorschlag

Motiv: Therapeutische Hand am Muskel, reduziert, ruhig, abstrakt

Alt-Text: Manuelle Stimulation in der Biokinematik-Therapie

3. Funktionelles Training

Die aktivierten Muskeln werden anschließend durch gezielte Bewegungen trainiert. Ziel ist es, die neu gewonnene Funktion dauerhaft in den Bewegungsablauf zu integrieren.

Das Training ist:

  • individuell angepasst

  • alltagsnah

  • progressiv aufgebaut

Der Patient lernt, Bewegungen wieder bewusst und funktionell auszuführen.

4. Integration in Alltag und Bewegung

Ein wesentlicher Bestandteil der Therapie ist die Übertragung in den Alltag.

Durch einfache, funktionelle Übungen wird die Bewegungsqualität stabilisiert und langfristig erhalten.

So kann der Körper:

  • Belastungen besser ausgleichen

  • Schonhaltungen abbauen

  • neue Bewegungsmuster automatisieren

Was unterscheidet die Biokinematik-Therapie von anderen Ansätzen?

Die Biokinematik-Therapie unterscheidet sich von klassischen Therapieformen durch ihren konsequent funktionellen Fokus.

Im Vergleich zu rein symptomorientierten Behandlungen:

  • wird nicht lokal, sondern systemisch gearbeitet

  • steht Funktion vor Struktur

  • werden Ursache und Wirkung klar voneinander getrennt

Sie versteht sich nicht als Ersatz, sondern als ergänzende und vertiefende Therapieform, insbesondere bei chronischen oder therapieresistenten Beschwerden.

Bei welchen Beschwerden kann die Biokinematik-Therapie sinnvoll sein?

Die Therapie wird häufig eingesetzt bei:

  • chronischen Gelenk- und Rückenschmerzen

  • Arthrose

  • Bandscheibenproblemen

  • Nacken- und Schulterschmerzen

  • funktionellen Bewegungseinschränkungen

  • Schmerzen ohne klare strukturelle Ursache

Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern die funktionelle Ausgangssituation.

🖼 Motivvorschlag

Motiv: Harmonische, fließende Bewegung einer abstrahierten Figur

Alt-Text: Biokinematik-Therapie – Rückkehr zu natürlicher Bewegung

Das Ziel der Biokinematik-Therapie ist nicht eine kurzfristige Schmerzlinderung, sondern eine nachhaltige Verbesserung der Bewegungsfunktion. Wenn sich der Körper wieder natürlich bewegt, können Schmerzen deutlich reduziert oder ganz vermieden werden.

Alle wichtigen Fragen zur Biokinematik-Therapie

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